Wusstest Sie schon…?
Es ist nicht Mohammed, sondern
Abraham / I B R A H I M
der als Leitfigur den Islam prägt !
Entdecken Sie damit den wahren Kern
der islamischen Spiritualität.
Denn das ist der Schlüssel, der alles erklärt.
Erhalten Sie einen klaren Eindruck von der Bedeutung der Pilgerfahrt nach Mekka (Chadsch) für Muslime.
Das Video zeigt die Chadsch aus der Perspektive eines deutschen Muslims und erklärt eindrücklich, warum die Wallfahrt zu den zentralen Glaubenspflichten des Islam gehört.
Erleben Sie die Chadsch und verstehen Sie ihre spirituelle Tiefe, die ihren Ursprung in Abraham/Ibrahim als Vorbild- und Leitfigur hat.
Der Islam im biblischen Kontext
Diese Abhandlung ist in 2 Teile aufgegliedert, wobei
der erste Teil „Wissenswertes über die islamische Welt“ verschiedene Aspekte der islamischen Welt und wichtige Bestandteile seines integralen Glaubens beleuchtet. Mit einem kurzen Vorwort eingeleitet, wird aufgezeigt, dass der Islam nicht nur einen absoluten und alleinigen Wahrheitsanspruch erhebt, sondern tatsächlich eine Weltherrschaft anstrebt. Entdecken Sie, warum im Islam keine staatliche Gewaltenteilung existiert, und wie die Re-Islamisierung und die islamische Revolution die heutige Welt prägen. Erfahren Sie mehr über das einzigartige Konzept der Gebietseinteilung „Dar al-Islam“ und „Dar al-Charb“ im Islam, den „Dschihad“ als integralen Bestandteil des Glaubens und seine Auswirkungen auf den Nahostkonflikt. Es bleibt die Frage offen: Zu welchen Veränderungen wird der Islam in der Weltordnung führen?
Im zweiten Teil „Die Verbindung des Islam zur Bibel“ wird Ihnen ein verblüffender Zusammenhang zwischen Islam und der Bibel aufgezeigt. Im Fokus steht: Warum ist nicht Muhammad, sondern Abraham / Ibrahim die Schlüsselfigur im Islam? Entdecken Sie, wie die Namensgebung „Islam“ als „Hingabe“ und „völlige Selbstaufgabe“ unter den Willen Allahs diesen Glauben prägen. Erforschen Sie die tiefgreifende Bedeutung der wichtigsten aller 5 Glaubenssäulen: die „Wallfahrt nach Mekka“, indem Sie einen Blick hinter die Kulissen der „Hadsch“-Rituale werfen, z. B. die „Weihung“ in die Glaubensspuren Abrahams: Was bedeuten „Tawaf“, der „Sa’y-Lauf“ und das Schlachtfest „Ihd al-Adcha“? Und welche symbolischen Handlungen verbergen sich hinter der Steinigung des Satans? Letztendlich zeigt Ihnen diese Abhandlung, wie der Islam geschickt die biblische Erzählung von Abraham in sein Glaubenssystem integriert hat, sodass selbst seine Namensgebung damit verbunden ist. Mit dieser Verbindung zur Bibel entwickelt sich der uralte Familienkonflikt von vor 4000 Jahren gleich einer prophetischen Projektion zu einem globalen Event.
Hingabe – die zentrale Forderung Gottes
Hingabe ist der gemeinsame Herzschlag aller abrahamitischen Wege.
-
Sie ist die erste Forderung Gottes an Abraham,
-
die tägliche Verpflichtung Israels im Schma Israel,
-
der Kern der messianischen Nachfolge und
-
die innere Haltung der Pilger während der Chadsch.
Alle drei Wege berühren sich hier – im Ruf Gottes nach der ganzen Liebe, dem ganzen Herzen, der ganzen Seele.
Hingabe im Schma Israel:
totale Liebe zu Gott ist gefordert
Im jüdischen Glauben beginnt Hingabe mit dem Schma Israel:
„Du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben von deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele und deiner ganzen Kraft.“, 5. Mo. 6, 3ff;
Diese Worte sind nicht nur ein Gebet, vielmehr eine Lebenshaltung. Sie fordern den Menschen heraus, sich Gott vollständig zu öffnen – ohne Vorbehalt, ohne Teilung und ohne Kompromiss.
Hingabe verlangt hier die ungeteilte, totale Liebe, und keine Halbherzigkeit.
Das ist, was der biblische Gott fordert, nicht mehr und nicht weniger.
die Nachfolge im Messias in vollkommener Hingabe
Auch der messianische Glaube (christlich) erreicht durch Hingabe seinen Höhepunkt:
Jeschua (Jesus) ruft seine Nachfolger dazu auf, ihr Kreuz auf sich zu nehmen, um ihm zu folgen.
„Wer mir nachfolgen will, der muss sich selbst aufgeben und täglich sein Hinrichtungspfahl (Kreuz) auf sich nehmen. So folge er mir nach!" Lukas 9, 23;
Dieser Ruf ist die praktische Entsprechung zu Abrahams „hineni“ הִנֵּנִי (= "hier bin ich" oder "ich bin bereit").
Das Pendant ist das arabische „labaika“ لَبَّيْكَ (= "hier bin ich") der Pilger.
Das ist eine Hingabe, die nicht nur bereit ist zu hören, sondern bereit ist zu gehen.
Das hebräische Wort „hineni“ הִנֵּנִי bedeutet:
-
hier bin ich;
-
ich stehe bereit;
-
ich bin verfügbar für deinen Willen;
Abraham spricht „hineni“ dreimal in der Akeda – zu Gott, zu Isaak und zum Engel. Es ist die höchste Form der Bereitschaft, die ein Mensch gegenüber Gott ausdrücken kann.
Das islamische „labaika“ ist die liturgische Entsprechung dieses hebräischen „hineni“. Beide Formeln bedeuten:
-
Antwort auf den Ruf Gottes
-
Bereitschaft zur Hingabe
-
Öffnung des Herzens
-
Weihe des ganzen Lebens
hineni ↔ labaika: zwei Sprachen, ein Ruf, eine Hingabe.
die drei „hineni's“ Abrahams in der Akeda
In der Erzählung der Akeda (1. Mo. 22) spricht Abraham dreimal das Wort „hineni“ הִנֵּנִי — jedes Mal in einer anderen Beziehung, und jedes Mal als Ausdruck einer immer tiefer werdenden Hingabe.
Das erste "hineni" (V 1) ist eine Antwort auf Gottes Ruf: Als Gott Abraham ruft, antwortet er sofort: „hineni.“ (= "ich bin bereit !"). Es ist die Bereitschaft des Glaubenden, der sagt:
"Hier bin ich, ich stehe dir zur Verfügung".
Das zweite "hineni" (V 7) ist die Antwort auf Isaaks Frage: Als Isaak fragt:
„Mein Vater… wo ist das Opfer?“ antwortet Abraham erneut: „hineni.“
Hier wird Hingabe zur Fürsorge und zur Treue gegenüber dem Sohn — eine Hingabe, die auch dem Nächsten gilt.
Das dritte "hineni" (V 11) ist Antwort auf den Engelsboten Gottes: Im entscheidenden Moment, als der Engel ruft: „Abraham, Abraham!“, antwortet er ein drittes Mal: „hineni.“
Dieses letzte "hineni" ist die Hingabe an den göttlichen Auftrag selbst — die Bereitschaft, Gottes Willen zu tun, selbst wenn er das Innerste fordert.
Drei "hineni's" — drei Ebenen der Hingabe: an Gott, an den Sohn, an den göttlichen Auftrag. Sie bilden die innere Struktur der Akeda und zeigen: Hingabe ist ein Weg, der den ganzen Menschen umfasst.
Hingabe im Islam – die Weihe der Pilger
Auch im Islam ist Hingabe der höchste Ausdruck des Glaubens. Während der Chadsch tritt der Pilger in den Zustand der Weihe (Ichram) und spricht die Worte:
„Labaika, Allahumma, labaik.“ = "hier bin ich, o Gott. Ich stehe bereit !"
Diese Formel ist die islamische Antwort auf den Ruf Gottes – eine Bereitschaft, sich ihm ganz hinzugeben. Sie ist die Fortsetzung der Hingabe Abrahams, denn die Chadsch selbst ist ein Erinnerungsweg an Abraham, Hagar und ihren Sohn.
Während der Chadsch rezitiert der Pilger die Talbiya: „Labaika, Allahumma, labaik“ – fortlaufend vom Eintritt in den Weihezustand bis zum Opfer. Dieser Ruf ist die islamische Entsprechung zu Abrahams „hineni“: eine beständige Antwort des Glaubenden, der sagt:
"Hier bin ich, o Gott, ich stehe bereit."
Die Hingabe Abrahams beginnt an einem Ort, der selbst prophetisch spricht…
die Akeda – der prophetische Ort der Hingabe
Die Akedat-Jizchak (= "Bindung Isaaks") in 1. Mo.22 beginnt mit einem Schlüsselwort: Eretz Mori'ja. Dieser Name ist kein Zufall. Mori'ja stammt aus der Wurzel für Lehre / Weisung (vom Verb 'hara' = "einen Keim setzen, schwängern") und meint das ganze Gebiet der späteren Stadt Jerusalems.
Also lange bevor Jerusalem entstand, nennt die Schrift diesen Ort bereits das 'Land der Weisung des Ewigen', wo der spätere Tempelberg, der Ort der Opfer und der Offenbarung entstehen sollten.
Dorthin führt Gott Abraham, um ihm eine Prüfung zu geben, die das Herz der Heilsgeschichte berührt: Er soll seinen jechida, den einzigen Sohn der Verheißung, darbringen. Nicht der einzige numerisch, sondern der einzige im Bund, der Träger der Zukunft Gottes.
Als Jizchak fragt, wo das Opfer sei, spricht Abraham die prophetischen Worte: „Adonaj jir’e lo“ – der Ewige wird sich das Opfer ersehen. Abraham weiß nicht wie, aber er vertraut darauf, dass Gott selbst das Opfer bereitstellt.
Auf dem Berg geschieht es: Abraham „sieht“ (jar’e) den Widder, der das Ola (= "Emporopfer") ersetzt. Darauf nennt er den Ort 'Adonaj jir’e' יְהוָה יִרְאֶה = "der Ewige wird ersehen". Der Text fügt hinzu: „Auf dem Berg, wo Adonaj erscheinen wird.“ Aus dem Sehen Gottes im Augenblick wird das Erscheinen Gottes in der Zukunft.
So wird die Akeda zum prophetischen Fundament des Tempelberges: Eretz Mori'ja – das "Land der Weisung". Jechida – der Sohn der Verheißung. Ola – das Empor-Opfer. Jar’e – das Sehen. Jir’e / Jira’e – das zukünftige Erscheinen Gottes.
Diese Worte bilden die Architektur der Prophetie: Der Ort, an dem Abraham Hingabe lebt, wird der Ort, an dem Gott lehren, erscheinen und das Opfer selbst bereitstellen wird.
Abrahams Opfergang ist mehr als eine Prüfung – er ist ein prophetisches Spiegelbild von Gottes eigenem Plan. Auf har-Mori'ja, dem "Berg der Weisung", trägt Abraham seinen jechida (= "einzigen"), den Sohn der Verheißung, hinauf. Und dort, wo Abraham spricht: „Adonaj jir’e“ = der "Ewige wird ersehen" –, öffnet sich ein Geheimnis, das weit über seine Zeit hinausreicht.
Denn derselbe Gott, der Abraham den Widder zeigt, stellt später die Frage, die wie ein Echo über Mori'ja liegt:
„…und wie heißt sein Sohn?“ (Spr. 30, 4)
Diese Frage ist der Schlüssel. Sie verbindet den jechida (= "einzigen") Abrahams mit dem Sohn, dessen Name verborgen war, bis Gott ihn selbst offenbarte. So wird der Gang Abrahams zum Schatten eines größeren Weges: Der Vater, der seinen Sohn trägt; der Berg, auf dem Gott selbst das Opfer bereitstellt; das Wort jir’e, das vom „Ersehen“ zum „Erscheinen“ Gottes wird.
Auf Mori'ja beginnt ein Muster, das sich erst in Gottes eigenem Handeln erfüllt. Der Ort der Akeda wird zum Vorbild, zum Vorschatten, zum prophetischen Spiegel des Plans, den nur der kennt, der Himmel und Erde gründete – und dessen Sohn einen Namen trägt, den die Weisheit erahnt, aber erst die Offenbarung enthüllt.